2001: 7,4 Milliarden Euro Venture Capital

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Rund 7,4 Milliarden Euro wurden im Jahr 2001 in die europäische Technologiebranche investiert. Diese Kennzahl bedeutet zwar einen Rückgang um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie genügt aber im Vergleich zu anderen Branchen immer noch zu einer Spitzenposition. Zu dieser Aussage kommt die Studie Money for Growth 2001 von PriceWaterhouseCoopers. Die Studie basiert auf Aussagen von 1400 Venture Capital Unternehmen in 21 Ländern. Insgesamt wurden in Europa im letzten Jahr rund 5200 Transaktionen mit einem durchschnittlichen Anlagebetrag von 1,3 Millionen Euro getätigt. Die Investitionen fielen je nach Land unterschiedlich aus. Führend im Branchenwettbewerb waren Irland und Island, wo die Technologiebranche 81 respektive 79 Prozent des im Lande verteilten Venture Capitals auf ihre Mühle leiten konnten. Im Mittelfeld liegen Finnland (51 Prozent) und Italien (46 Prozent). In der Schweiz sind es 37 Prozent aller Investitionen, die in die Technologiebranche geflossen sind, etwa gleichviel wie in Deutschland (38 Prozent). In Grossbritannien wurde offenbar auch in andere Branchen investiert, der Anteil liegt hier bei 27 Prozent. Dafür wurde dort, wenn investiert wurde, mit der grossen Kelle angerichtet. Vom gesamten festgestellten Investitionsvolumen flossen nämlich 1,9 Milliarden Euro in GB, gefolgt von Deutschland (1,6 Milliarden Euro) und Frankreich (1 Milliarde Euro). Mike Foley, Wirtschaftsprüfer und –berater für PWC, ist deshalb optimistisch: Trotz des allgemeinen Investitionsrückgangs werden nach wie vor grosse Summen in Start-up-Unternehmen investiert.