Abacus bindet Mitarbeiter
Treue wird belohnt. Abacus hat seinem Team ein moralisches Angebot gemacht. Langjährige Mitarbeiter können Anteile am Unternehmen erwerben.
Abacus hat seinen langjährigen Mitarbeitern ein Aktienbündel bereitgestellt. Wie der St.Galler Software-Hersteller mitteilt, können Mitarbeiter, die länger als zehn Jahre Teil von Abacus sind, am Unternehmen partizipieren. Dafür wurden 20 Prozent des Aktienkapitals bereitgestellt.
Damit wird Abacus nach 28 Jahren nicht mehr ausschliesslich den vier Gründungspartnern gehören. Bereits 36 Abacus-Mitarbeiter haben sich nach eigener Aussage dafür entschieden, Anteile am Unternehmen zu erwerben. Dazu gehören die Geschäftsleitungsmitglieder Ursula Beutter, Roland Günther und Martin Riedener. Auch Entwickler, Produktmanager und Mitarbeitende aus dem administrativen Bereich wollen Teilhaber von Abacus werden. Und auch der Leiter der deutschen Niederlassung Abacus Business Solutions, Rainer Kaczmarczyk, ist neuer Mitbesitzer des Schweizer Mutterhauses.
Claudio Hintermann, CEO von Abacus, sieht den Schritt der Mitarbeiterbeteiligung als logische Fortsetzung der nachhaltigen und kontinuierlichen Unternehmensentwicklung: "Dies ist ein Zeichen für unsere Kunden und Vertriebspartner, dass die Abacus auch zukünftig von ihren Mitarbeitenden geprägt wird." Ein Börsengang hätte als Erweiterung des Aktionariats nicht zur Abacus-Philiophie gepasst, glaubt Hintermann.
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