Akquisitionen drücken auf Bechtle-Bilanz

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Der süddeutsche Systemintegrator Bechtle hat im ersten Halbjahr den Umsatz akquisitionsbedingt um 7,7 Prozent auf 529,8 Millionen Euro gesteigert. Organisch betrug das Umsatzplus 1,3 Prozent. Auf der Ertragsseite erzielte Bechtle ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 13,1 Millionen Euro, das damit um 5,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Hintergrund sind insbesondere Integrationsaufwendungen aus Unternehmenszukäufen und Kosten in den Aufbau einer branchenfokussierten Vertriebsstruktur.
Das erste Halbjahr stand für Bechtle ganz im Zeichen von Akquisitionen. Im ersten Halbjahr 2005 kamen 13 neue Standorte in Deutschland und der Schweiz sowie rund 400 zusätzliche Mitarbeiter zum Konzern. Bechtle hatte im April 2005 die Gümliger DELEC mit rund 200 Mitarbeitern übernommen, im März den Thalwiler Systemintegrator CDC IT und im August letzten Jahres die Berner Gate Informatik. Erst vor zwei Wochen gab Bechtle die Übernahme der Deskside Support Services von IBM bekannt. Bechtle betreibt in Deutschland und der Schweiz rund 60 Systemhäuser.
Der Bechtle-Vorstand rechnet für 2005 mit einem Umsatzvolumen von 1,3 Milliarden Euro (plus 19,5 Prozent) und erwartet beim Vorsteuerergebnis eine Steigerung in der Grössenordnung von über 11 Prozent auf mindestens 42 Millionen Euro.