Anzahl Banneranzeigen um 24 Prozent gewachsen - Kritik an Nielsen//NetRatings' Zahlen
Die Anzahl der Banneranzeigen im europäischen Internet ist zwischen November 2003 und November 2004 um 24 Prozent auf 94'939 gewachsen. Die Zahl der Online-Werbekunden ist im gleichen Zeitraum um 11 Prozent auf 17'441 gestiegen, und die Zahl der Online-Kampagnen hat sich um 10 Prozent auf 36'824 Kampagnen im November 2004 vermehrt. Dies meldet das Internetmarkt-Forschungsinstitut Nielsen//NetRatings aufgrund des neuen Trackingsystems für Onlinewerbung AdRelevance(i), ehemals Lemonad. Das stärkste Wachstum in der Anzahl der Bannerwerbung zwischen November 2003 und November 2004 haben Schweden, Frankreich und die Niederlande erfahren. Unter den ausgewiesenen Top 15 Werbekunden dominiert Grossbritannien (6 Nennungen) vor Frankreich (4). Mit riesigem Abstand am meisten Kampagnen hat allerdings eBay Deutschland durchgeführt (432). Auch eBay UK und eBay Österreich liegen im Ranking auf Spitzenplätzen.
Die Top-15-Rangliste der Websites, auf denen Werbung geschalten wird, wird ebenfalls von Grossbritannien dominiert (5 Nennungen), gefolgt von italienischen (4) und deutschen (3) Sites. Es handelt sich schwergewichtig um Suchmaschinen und Portale.
Gemäss Martin Radelfinger, Managing Director der AdLINK Internet Media, sind die AdRevelevance-Zahlen allerdings nur bedingt richtig. "Die Erfassung von AdRevelevance ist nicht komplett. Es werden beispielsweise keine Floating Ads ausgewiesen und eine Rangliste aufgrund der Anzahl geschaltenen Kampagnen ist absurd", so das Urteil des Onlinewerbers. "Einige der grössten Werbeauftraggeber erscheinen nicht in der Rangliste, da sie nicht tausend Kampagnen mit einem Wert von 100 Euro schalten, sondern zehn Kampanen mit einem Wert von 2 Millionen Euro." Er kritisiert zudem, dass das Wachstum des Online-Werbemarktes an der Anzahl der geschaltenen Kampagnen oder an der Anzahl geschaltener Banner respektive Werbemittel gemessen wird. "Einige Werbeauftraggeber wie Ebay schalten Milliarden von Werbemittel in Europa, aber mit einem sehr geringen Wert." Gemäss Radelfinger drücken die von AdRelevance publizierten Zahlen bestenfalls den Werbedruck von standardisierten Werbeformen aus, seien aber kein Indikator für die tatsächlichen Werbeaufwendungen.
Laut Nielsen//NetRatings beobachtet AdRelevance(i) die Onlinewerbung in 14 europäischen Ländern. Das webbasierte System ermöglicht Analysen der Onlinewerbung für Marken und Produkte, von Websites, auf denen Werbung geschaltet wird, oder von Bannerdesigns. AdRelevance(i) erfasst unter anderem klassische Banner, Rich-Media-Formate und Sponsored-Textlinks-Kampagnen.
Gemäss Martin Radelfinger, Managing Director der AdLINK Internet Media, sind die AdRevelevance-Zahlen allerdings nur bedingt richtig. "Die Erfassung von AdRevelevance ist nicht komplett. Es werden beispielsweise keine Floating Ads ausgewiesen und eine Rangliste aufgrund der Anzahl geschaltenen Kampagnen ist absurd", so das Urteil des Onlinewerbers. "Einige der grössten Werbeauftraggeber erscheinen nicht in der Rangliste, da sie nicht tausend Kampagnen mit einem Wert von 100 Euro schalten, sondern zehn Kampanen mit einem Wert von 2 Millionen Euro." Er kritisiert zudem, dass das Wachstum des Online-Werbemarktes an der Anzahl der geschaltenen Kampagnen oder an der Anzahl geschaltener Banner respektive Werbemittel gemessen wird. "Einige Werbeauftraggeber wie Ebay schalten Milliarden von Werbemittel in Europa, aber mit einem sehr geringen Wert." Gemäss Radelfinger drücken die von AdRelevance publizierten Zahlen bestenfalls den Werbedruck von standardisierten Werbeformen aus, seien aber kein Indikator für die tatsächlichen Werbeaufwendungen.
Laut Nielsen//NetRatings beobachtet AdRelevance(i) die Onlinewerbung in 14 europäischen Ländern. Das webbasierte System ermöglicht Analysen der Onlinewerbung für Marken und Produkte, von Websites, auf denen Werbung geschaltet wird, oder von Bannerdesigns. AdRelevance(i) erfasst unter anderem klassische Banner, Rich-Media-Formate und Sponsored-Textlinks-Kampagnen.
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