Apexis Cleanmail: 69 Prozent der Mails sind Spam

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Die Apexis AG aus Winterthur hat in ihrer Dezember-Statistik 68,7 Prozent aller mit dem Spam- und Virusfiltersystem Apexis Cleanmail kontrollierten E-Mails als Spam herausgefiltert. Weitere 0,33 Prozent aller kontrollierten Mails enthielten ein virenverseuchtes Attachment. Bei den herausgefilterten Spam-Mails stand das Thema "Paris Hilton Sex Video" klar an oberster Stelle. Es beanspruchte fast einen Viertel des gesamten Spam-Aufkommens. Dahinter folgten die üblichen Penisverlängerungen, Festhypotheken- und Porno-Mails. Gemäss Apexis ist auch ein Trend zu E-Mails zu erkennen, die vorgeben, von legitimen Anbietern zu sein, in Wirklichkeit aber Kredikartendaten und andere persönliche Informationen zu sammeln versuchen. Für die Cleanmail Spam- und Viren-Statistik Dezember 2003 wurden insgeamt 873'000 Mails von 3500 Accounts von privaten und Business-Kunden untersucht, die hauptsächlich aus der Schweiz kommen. Kaspar Fopp, Medienverantwortlicher der Apexis AG, erklärte, dass es sich bei den Cleanmail-Kunden um solche handle, die meist mehr vom Spam geplagt werden als der Durchschnitt. Allerdings zeigen auch andere Studien, dass Spam bereits über die Hälfte des E-Mailverkehrs ausmacht. So meldete AOL vor wenigen Tagen, im Jahr 2003 500 Milliarden Spam-Mails abgefangen zu haben. Das sind über 75 Prozent aller Nachrichten. Und der britische Hersteller von Anti-Spam-Software Brightmail meldete, dass 2003 die Anzahl der Spam-Mails erstmals jene der übrigen Mails überstiegen habe. Der Spam-Anteil sei von 40 Prozent im Jahr 2002 auf 56 Prozent angestiegen. Eine Studie der US-amerikanischen Firmen Nucleus Research, AmikaNow, IDC und New York Times schliesslich ergab, dass Spam 50 Prozent des durchschnittlichen Datenverkehrs ausmacht.