Apple drohen Sammelklagen

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Negative Schlagzeilen für Apple kurz vor der Eröffnung der MacWorld morgen Dienstag, 6. Januar. Nutzer des Music Players iPod und des Notebooks iBook fordern den Computerhersteller auf, produktionsbedingte Fehler an den genannten Geräten auch nach Ablauf der einjährigen Garantiefrist von einem Jahr kostenlos zu beheben. Offenbar wurden serienweise fehlerhafte Akkus in gewisse iPods eingebaut, so dass es nach wenig mehr als einem Betriebsjahr zu einem rapiden Leistungsabfall kommen kann. Nachdem Apple vorerst die Möglichkeit, die Akkus auszutauschen, gänzlich dementierte, wird unterdessen eine Reparatur für 99 US-Dollar angeboten. Die unzufriedenen Nutzer bestehen allerdings auf einer kostenlosen Reparatur. Ein vergleichbarer Defekt ist auch bei zahlreichen iBooks der Dual USB-Serie am Logic Board aufgetreten. Dieser verursacht Störungen bei der Bilddarstellung bis hin zu einem kompletten Ausfall des Geräts. Das Problem ist auch einigen Nutzern von Notebooks und PowerBooks bekannt. Um ihrer Forderung nach einer kostenlosen Reparatur Nachdruck zu verleihen wurde mittlerweile eigens eine Website aufgeschaltet. Hier besteht die Möglichkeit, sich einer Online-Petition und einer Sammelklage anzuschliessen, die bisher von über tausendzweihundert unzufriedenen Apple-Kunden unterschrieben wurde. Da die Forderungen von Apple bisher ignoriert worden sind, sind im Hinblick auf die MacWorld auch Protest-Kundgebungen geplant.