Apple wird grüner - die IT-Industrie beginnt sich um die Umwelt zu kümmern
Nach mehreren schlechten Platzierungen im "Guide to Green Electronics"-Ranking von Greenpeace reagiert Apple doch. Gestern kündigte der Computerhersteller an, mit der Verwendung mehrerer giftiger Substanzen zu brechen und Recyclingprogramme auszubauen. So soll beispielsweise auf die Verwendung bromhaltiger Flammschutzmittel oder Arsen verzichtet werden.
Entscheidungen wie jene von Apple sind für den Umweltschutz durchaus nicht unwesentlich, ist die IT-Industrie gemäss einer unlängst publizierten Gartner-Studie doch unter anderem für zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich. Diese zwei Prozent entsprechen Gartner zufolge der weltweiten CO2-Belastung durch Flugzeugabgase. Gartner bezieht dabei die gesamte Betriebsenergie, die PCs, Server, Kühlsysteme, Telefonanlagen, Mobiltelefone, Netzwerke, und Drucker weltweit verbrauchen, in seine Schätzung mit ein. Gartner glaubt, dass durch ein zunehmendes Umweltbewusstsein bei den Endkunden bis 2010 ein Drittel der IT-Organisationen ein Umweltkriterium zu einem ihrer sechs Hauptkriterien beim Einkauf erklären werden.
In der Schweiz scheint dieses Umdenken jedoch noch nicht weit fortgeschritten. Bei einer letzte Woche veröffentlichten Untersuchung für Hitachi Data Systems durch das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne gaben 28 Prozent der in der Schweiz befragten IT-Entscheider an, dass Umweltbelange in keinerlei Weise in ihren Entscheidungsprozessen berücksichtigt würden. Die Schweiz belegt damit zusammen mit Österreich den letzten Rang in der Region EMEA.
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