Ariba, Inktomi und Lucent in Schwierigkeiten
Mehrere US IT-Firmen sprachen am Montag nach Börsenschluss Gewinnwarnungen aus und kündigten massive Entlassungen an. Der amerikanische Softwarehersteller Ariba, Spezialist für B2B-Plattformen, will 700 oder einen Drittel seiner Arbeitsplätze streichen. Zudem will das Unternehmen auf den geplanten Zusammenschluss mit Agile-Software verzichten. Analysten rechnen jedoch damit, dass diese Absage Ariba in weitere Schwierigkeiten bringen wird, war der Zusammenschluss doch Kernstück eines erst kürzlich vorgestellten Strategieplanes. Ebenso will Inktomi, Hersteller von Internetsoftware, einen Viertel seiner Mitarbeiter entlassen. Ariba Vorstandschef Keith Krach und Inktomi-Chef David Peterschmidt erwarten einen Verlust von rund 20 Cents pro Aktie und führen dies auf die negativen Entwicklungen im Bereich Informationstechnologie zurück. Und schliesslich kündigte Lucent Technologies 1000 Entlassungen an - weit mehr als vor kurzem noch vorgesehen. Die Aktien von Lucent fielen um 98 Cents an der New Yorker Börse.
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