Arzneimittel via Internet: Schweizer kaufen vor allem hochdosierte Vitamine

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Swissmedic hat im letzten Jahr 1'600 Zollanfragen zu Arzneimittel-Importen bearbeitet. Bei einer Mehrzahl der Fälle geht Swissmedic von Internet-Bestellungen aus. Auffallend ist die grosse Anzahl eingeführter Präparate mit hochdosierten Vitaminen und Mineralien. Swissmedic warnt, dass auch diese gesundheitliche Risiken bergen, da hochdosiert auch diese Stoffe schädlich sein können.
Postsendungen werden Stichprobenweise durch den Zoll kontrolliert. Falls Pakete Medikamente enthalten, erfolgt eine Meldung an Swissmedic, die über das weitere Vorgehen entscheidet. Weil oft nicht klar ist, auf welchem Weg die Produkte bestellt wurden, kann Swissmedic aufgrund der Zollmeldungen nicht rückschliessen, wie häufig Medikamente online bestellt wurden. Swissmedic geht davon aus, dass im Jahr 20- bis 40'000 übers Internet bestellte Medikamentensendungen in die Schweiz gelangen. Bei einem Fünftel davon handelt es sich um illegale Bestellungen, da es sich um Betäubungsmittel, Schlaf- und Beruhigungsmittel oder Aufputschmittel handelt.