Auch IBM USA verlagert Arbeitsplätze nach Indien und China
IBM verlagert 4’730 Programmiererarbeitsplätze von den USA in die Billiglohnländer Indien und China. Ein entsprechender Outsourcing-Plan werde derzeit vom Management ausgearbeitet, berichtet das Wall Street Journal heute Montag. In den USA, so eine unternehmensnahe Quelle, verdiene ein IT-Professional 75'000 Dollar bis 100.000 Dollar im Jahr. Ein indischer Kollege erhalte jedoch für die gleiche Arbeit nur 10'000 bis 20'000 Dollar. In Indien seien unlängst 500 Entwickler engagiert worden, die bereits für den IBM-Konzern arbeiten würden. Betroffen von diesem "Global Sourcing"-Plan sei der Bereich Application Management Services, wo über die Hälfte der 315'000 IBM-Beschäftigten tätig sind.
Auch in Grossbritannien scheint das Outsourcing-Fieber zu grassieren: Der Transfer von britischen Jobs nach Südostasien habe, so eine meldung im Tagesanzeiger vom 13. Dezember, in letzter Zeit lawinenartig zugenommen. So rechne zum Beispiel die unabhängige Beratungsfirma Troika in Grossbritannien mit 100'000 Jobverlusten bis 2010.
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