Aufstand des Mittelstands gegen SAP
SAP hat mit unzufriedenen mittelständischen Unternehmen zu kämpfen. Im Rahmen der geplanten Neuausrichtung seines Enterprise-Supports will das Unternehmen eine neue SAP-Maintenance-Gebührenpolitik durchsetzen. Ab Januar 2009 passt SAP die Support-Gebühren ausgehend von dem jeweiligen Kundenvertrag (Standard oder Premium Support) an den Gebührensatz von 22 Prozent für SAP Enterprise Support an. Die stufenweise Anpassung soll über die nächsten vier Jahre folgen und bis 2012 abgeschlossen sein. Dies bezieht sich laut SAP auf alle Lösungen, die vor dem 1. Juli 2008 lizenziert wurden. Die Gebühren für einen typischen Standard-Support-Vertrag werden so von aktuell 17 Prozent im kommenden Jahr für den erweiterten SAP-Enterprise-Support auf 18,3 Prozent ansteigen.
Verärgerte Anwendergruppen auf Kundenseite haben sich nun entschlossen, gemeinsam gegen die neue Preispolitik von SAP vorzugehen. Über die Website www.kein-es.de haben sich die Unternehmen organisiert und bereits eine Pressekonferenz angekündigt. Am 10. Dezember wollen sich Firmen wie Miele, die Krombacher Brauerei oder die Öffentliche Versicherung Braunschweig in Düsseldorf treffen. „Unverantwortlich und in keinster Weise gerechtfertigt“ sei die neue Preispolitik und man wolle die „Art und Weise des Umgangs“ von SAP mit seinen Kunden nicht länger akzeptieren. Der von SAP einseitig ausgerufene Wechsel vom Standard-Support- zum Enterprise-Support–Level wird abgelehnt.
Unterstützt werden die Unternehmen durch die DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe).
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