Axa macht sein Winterthurer RZ zum Regionalzentrum für Mitteleuropa
Die zum französischen Axa-Versicherungskonzern gehörende Axa Winterthur übernimmt in der Gruppe zentrale Rechenzentrumsfunktionen für die Region Mitteleuropa (MESD). Die MESD-Region umfasst neben der Schweiz Grossbritannien, Polen, die Ukraine, Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Im Zuge dieser Zentralisierung werden derzeit 2000 dezentralisierte britische Server für rund 10'000 Mitarbeiter ins Rechenzentrum an der Winterthurer Paulstrasse migriert. In diesen 3000 Quadratmetern (zuzüglich die gleiche Fläche für die unterstützende Infrastruktur) werden in Zukunft auch die Mainframe-Rechner für die Schweiz und Grossbritannien nebeneinander zu stehen kommen. Axa Winterthur hat dazu den nationalen RZ-Outsourcing-Vertrag mit IBM aufgelöst und den Betrieb dem internen Dienstleister Axa Tech übertragen. Axa Tech beschäftigt in der Region Mitteleuropa 900 Mitarbeiter, rund 350 davon in der Schweiz.
In den Aufbau des Rechenzentrums in Winterthur und des Ausweichszentrums in Balsberg beim Flughafen hat die Versicherung alleine dieses Jahr 22 Millionen Euro investiert. 2009 sollen weitere 5 bis 10 Millionen Euro folgen. Die Regionalisierung mit der Zentralisierung von IT-Dienstleistungen in der Schweiz soll der Versicherung helfen, die Kosten auch in den folgenden Jahren tief zu halten. Gemäss eigenen Angaben arbeitet Axa Tech Schweiz derzeit um gut einen Viertel günstiger als der Durchschnitt der Mittbewerber. Ohne die Regionalisierung und die dadurch erzielten Skaleneffekte, könne dieser Vorsprung nicht eingehalten werden. Nach Umsetzung der aktuellen Pläne will Axa Tech Schweiz 2010 gar um ein Drittel günstiger arbeiten als die Konkurrenz.
Bereits angelaufen ist darüber hinaus der Roll-out neuer PCs für die Belegschaft von Axa Winterthur. Insgesamt werden über 12 bis 18 Monate hinweg 8000 Maschinen von Lenovo mit Windows Vista ausgeliefert. Sie ersetzen die alten Windows-2000-Rechner. Die neuen PCs sollen für die nächsten fünf Jahre im Einsatz stehen.
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