Beyoo im Swissair Desaster
Nach der gestrigen Pressekonferenz der Swissair Gruppe drängen sich natürlich auch Fragen über die Zukunft des Reiseportals Beyoo auf, das sich im Mehrheitsbesitz der Swissair Group befindet. Ursprünglich war geplant, Beyoo für weitere Joint-Venture-Partner zu öffnen. Gemäss Martin Kaspar, Geschäftsleitungsmitglied und Marketingverantwortlicher von Beyoo, liefen deshalb schon seit einigen Monaten Verhandlungen über eine breitere Abstützung von Beyoo. Nun hat sich die Situation drastisch verändert. Die Swissair Group möchte sich vollständig von Beyoo trennen, gesucht wird also eine oder mehrere Firmen, die Beyoo übernehmen könnten. Man mache derzeit eine neue Lagebeurteilung und führe enge Gespräche mit potenziellen Käufern, sagte Kaspar. Wann und ob es zu einem Abschluss komme, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Auch auf den internationalen Roll-out hat die desolate Lage der Swissair Group Auswirkungen. Die Lancierung der Länderwebsites für Deutschland und die Niederlande im September ging in aller Stille über die Bühne. Wegen der aktuellen Lage habe man vollständig auf Werbung in diesen Märkten verzichtet, betont Kaspar.
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