Bundesrat: Kein Linux für die Eidgenossenschaft

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Die Schweizer Bundesverwaltung will von einem Wechsel auf offene Betriebssysteme vorerst nichts wissen. Dies teilte der Bundesrat auf eine einfache Anfrage des Berner SP-Nationalrats Paul Günter mit. Ein vollständiger Wechsel auf Linux stehe vorderhand nicht zur Diskussion, erklärte der Bundesrat, zumal Microsoft-Produkte in der gesamten Bundesverwaltung flächendeckend eingesetzt würden. Als Vorteile der Ein-Produkt-Strategie führt die Landesregierung Standardisierung, Betriebskosten, Ausbildung und Anpassungsaufwand an. Dennoch schaut der Bundesrat auch über die Grenze nach Deutschland und Österreich, wo zur Zeit die Skepsis gegenüber dem Einsatz von Proprietären Systemen gross ist. Gegebenenfalls, so die Antwort des Bundesrates, würden weitere Schritte mit den Nachbarn koordiniert. In der Antwort auf eine Interpellation von SVP-Nationalrat Theophil Pfister (SG) bestätigt der Bundesrat des weiteren, dass das Reformprogramm der Bundesinformatik, das Projekt NOVE-IT, gut unterwegs sei. Das Ziel der Effizienzsteigerung um 23 Prozent gegenüber 1999 könne voraussichtlcih erreicht werden, teilt der Bundesrat mit. Probleme bereiteten allerdings unter anderem die allgemein knappen IT-Personalressourcen.