Cablecom: Fischer geht, bis zu 150 Stellen werden abgebaut
Der Kabelnetzbetreiber Cablecom will seine Organisationsstruktur straffen und Synergien im IT- und Backoffice-Bereich nutzen. Im Zuge dieser Schritte werden ein Stellenabbau und bis zu 150 betriebsbedingte Kündigungen geprüft, gab das Unternehmen heute Montag bekannt. Als Grund für die Massnahme gibt das Unternehmen den verschärften Wettbewerb und die Fokussierung auf die Kernbereiche an.
Man wolle den Abbau aber abfedern, indem zunächst Massnahmen wie Einstellungsstopps und damit zusammenhängend die Ausnützung der natürlichen Fluktuation, alternative Arbeitszeitmodelle oder Frühpensionierungen geprüft würden. Der Bereich Kundenservice bleibe durch die Veränderungen weitgehend unberührt: Man halte am Ziel fest, den Kundendienst nachhaltig zu verbessern. Auch auf das Firmenkundengeschäft hätten die angekündigten Massnahmen keine Auswirkungen, so das Unternehmen. Das bisherige Angebot für Firmenkunden werde unverändert weitergeführt.
Rudolf Fischer hat nach sieben Jahren des Auf- und Ausbaus von Cablecom beschlossen, als Managing Director zurückzutreten. Er bleibt in seiner Funktion, bis ein Nachfolger bestimmt ist. Fischer ist seit 2001 in verschiedenen leitenden Funktionen bei Cablecom tätig. Bis ein Nachfolger bestimmt ist, werde Gene Musselman, President und COO der Cablecom-Mutter UPC Broadband, in der Führung der Firma eng mit Rudolf Fischer zusammenarbeiten.
Jürgen Beese
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