Cablecom geht an die Börse

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Gestern Nachmittag gab cablecom offiziell bekannt, Ende Oktober an die Börse zu gehen. Bei der SWX sei ein Antrag zur Kotierung der cablecom-Aktien eingereicht worden, teilte der Kabelnetz-Betreiber mit. Credit Suisse First Boston und Morgan Stanley werden als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners fungieren. Zum genauen Zeitplan, zum Umfang und zur Struktur des beabsichtigten Emissionsangebots werde zu gegebener Zeit informiert, heisst es in der Medienmitteilung.
cablecom verzeichnete im ersten Halbjahr 2005 einen Umsatz von 406,2 Millionen Franken. Das sind 17 Prozent mehr als die 347,6 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2004. Der Gewinn auf Stufe EBITDA betrug 170 Millionen Franken. Per Ende Juni 2005 beschäftigte cablecom in der Schweiz 1'715 Mitarbeitende.
Das Wirtschaftsmagazin Bilanz, das vor einem Monat bereits über einen geplanten Börsengang berichtete, sprach damals davon, dass cablecom bis zu 5,5 Milliarden Franken aus dem Börsengang lösen könnte.
Cablecom gehört mit einer Mehrheit von 53 Prozent den drei Beteiligungsgesellschaften Apollo Management, Goldman Sachs Capital Partners und TowerBrook Capital Partners, die von Soros Private Equity abgespalten wurde, in etwa gleich grossen Anteilen. Das restliche Kapital ist im Besitz verschiedener Banken.