Bundesverwaltung kündigt neue Priorisierung ihrer KI-Projekte an
Die Bundeskanzlei priorisiert ihre KI-Strategie neu. Sie setzt den Fokus auf sechs von acht Massnahmen, die zwischen 2026 und 2028 umgesetzt werden sollen. Grund für die neue Priorisierung ist das reduzierte Budget.
Die Bundeskanzlei unterstützt im Auftrag des Bundesrates verschiedene KI-Projekte aus allen Departementen. Im Februar 2026 wurde die Bundeskanzlei über eine Kürzung ihrer Mittel auf zwei Millionen informiert. Deshalb muss die Bundeskanzlei gewisse Massnahmen priorisieren, wie der Bundesrat mitteilt.
Die Bundeskanzlei stellt eine Roadmap für die nächsten zwei Jahre vor. Dabei setze sie den Fokus auf sechs von acht geplanten Massnahmen. Unter anderem setzt sie einen Fokus auf die Erfassung des Potenzials von KI zur Prozessoptimierung, wie es ein Auftrag des Parlaments wollte. Weiter werde an einem bundesinternen generativen KI-System und Grundlagendokumenten für einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von KI-Systemen in der Verwaltung gearbeitet.
Verzicht auf KI-Marktplatz für Ämter
Die Bundesverwaltung verzichte hingegen auf das Projekt eines KI-Handbuchs. Und statt eines KI-Marktplatzes, über den Ämter verschiedene KI-Lösungen hätten finden können, hält der Bund an einer bereits existierenden KI-Projektdatenbank fest.
Die bundesweite Koordination der KI-Projekte bleibe weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Arbeit und solle sicherstellen, dass die Ämter in der Schweiz gemeinsam an Projekten im Bereich der KI arbeiten. Unter diesen KI-Projekten sind beispielsweise KI-basierte Prognosen für die Pollenbelastung, ein System zur automatisierten Erkennung von Photovoltaikanlagen auf Luftbildern und eine Schreibhilfe für vertrauliche Texte.
Auch die Kantone beschäftigen sich mit KI-Projekten. So stellte der Kanton Zürich im Juli 2026 ein Projekt vor, welches die organisatorische Verankerung von KI und den Aufbau einer KI-Serviceplattform vorsieht.
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