Kantone Obwalden und Nidwalden pausieren Projekt für E-Gov-Portal
Die Kantone Obwalden und Nidwalden pausieren die Arbeiten an ihrem gemeinsamen E-Gov-Portal. Grund sind Uneinigkeiten und Unklarheiten in der Projektorganisation. Die beiden Kantone wollen das Projekt nach einer Reorganisation weiterführen.
Das gemeinsame E-Gov-Portal der Kantone Obwalden und Nidwalden verzögert sich. Mit dem Projekt wollen die Kantone einen zentralen Zugang zu digitalen Verwaltungsdienstleistungen schaffen. Die Finanzierung steht seit 2025 und auch die Arbeiten am Projekt sind angelaufen. Es gibt jedoch Unklarheiten bei Zuständigkeitsveränderungen durch die neue Plattform und Uneinigkeiten bei den Auswirkungen auf Prozesse in der Verwaltung, wie die Kantone Obwalden und Nidwalden in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. Deshalb sistieren die beiden Kantone die laufenden Arbeiten am Portal vorübergehend.
Die Projektsteuerung, die zurzeit aus Vertreterinnen und Vertretern aus den Kantonen, Gemeinden und dem Informatikleistungszentrum Obwalden und Nidwalden besteht, suche aktuell nach einer externen Fachperson. Diese soll bei der Projektorganisation unterstützen und die Projektplanung neu ausrichten.
Die beiden Kantone könnten das Portal für digitale Verwaltungsdienstleistungen nicht wie geplant gegen Ende 2026 bereitstellen. Man arbeite aber weiterhin konstruktiv zusammen, schreiben die Kantone. Ob zusätzlicher Finanzierungsbedarf bestehe, könne erst nach Abschluss der Auslegeordnung verlässlich beurteilt werden.
Im Januar 2026 führten die beiden Kantone Ob- und Nidwalden den digitalen Polizeiposten Suisse ePolice ein. Mehr dazu lesen Sie hier.
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