Das Handy als Portemonnaie willkommen
Vierundvierzig Prozent der Nutzer von Mobiltelefonen möchten gern ihr Handy als digitale Geldbörse für die Begleichung kleinerer Beträge wie Taxifahrten oder Bahntickets zum Einsatz bringen. Zu diesem Ergebnis kommt die vierte Mobinet-Studie die im Januar dieses Jahres von A.T. Kearney und der Cambridge Business School durchgeführt Wurde und in deren Rahmen 5.600 Handy-Nutzer in vierzehn Ländern, darunter Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Japan und den USA zu ihren Gewohnheiten in Sachen Handy-Nutzung befragt wurden. Besonders populär ist m-cash in Japan - jeder Zweite würde auf diese Weise bezahlen. Knapp hinter Japan folgen Europa mit 46 Prozent und Gesamtasien mit 43 Prozent. In den USA können sich mit der Idee hingegen nur 38 Prozent anfreunden.
Weiteres Ergebnis der Studie: SMS befindet sich nach wie vor im Aufwind - vor allem Werbebotschaften via SMS erfreuen sich grosser Beliebtheit. Gab bei Mobinet 3 noch gerade 1 Prozent der Befragten an, Werbung per SMS zu erhalten, stieg dieser Wert in den letzten sechs Monaten auf 35 Prozent. Beim SMS-Privatversand führt Finnland und Grossbritannien: 80 Prozent der befragten in diesen Ländern verschicken mindestens einmal monatlich eine SMS; in Schweden, Italien und Deutschland liegt der Wert bei 75 Prozent. Im Schnitt aller Länder versenden 35 Prozent aller Befragten aus allen Ländern mindestens einmal täglich eine SMS-Nachricht – unter europäischen Handynutzern liegt der Wert bei 41 Prozent, in Asien bei 33 Prozent. 89 Prozent der Befragten in den USA hingegen haben noch nie eine SMS verschickt. Besonders populär ist der SMS-Versand bei den unter 25 jährigen: Jeder zweite schickt einmal täglich Nachrichten über das Handy.
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