Day gibt sich trotz unbefriedigendem 2004 optimistisch
Der Basler CMS-Hersteller Day Software hat ein schwaches 2004 hinter sich. Der Umsatz sank von 14,7 Millionen in 2003 auf 13,1 Millionen Franken, während der Verlust von 4,0 Millionen auf 5,5 Millionen Franken ausgeweitet wurde. Vor allem das zweite Halbjahr 2004 sei unter den Erwartungen geblieben, erklärt Day-CEO Michael Moppert. Mit der Performance des Bereichs Services zeigt sich Moppert zufrieden, nicht jedoch mit den Lizenzeinnahmen. Diese gingen von 7,9 Millionen auf 4,5 Millionen Franken zurück und betrugen nur noch gut 34 Prozent des Gesamtumsatzes. Moppert führt dies auf ein ungewöhnlich schlechtes 4. Quartal zurück: Viele Verträge, die im letzten Viertel 2004 aufgesetzt worden seien, seien erst im neuen Jahr zur Unterzeichnung gekommen. Gerade das Kerngeschäft, Enterprise-Content-Management-Lösungen, habe einen guten Start erwischt. Moppert blickt deshalb auch zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr: "Wir sind gut aufgestellt für ein gesundes 2005", erklärt er. Dieses Frühjahr will Day eine neue Software-Infrastruktur-Produktlinie auf den Markt bringen, welche den Baslern neue Märkte und Umsatzquellen eröffnen sollen.
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