Dell setzt auf Wal-Mart und Linux
Dass Dell in Zukunft nicht mehr nur auf den reinen Direktverkauf setzen wird, zeichnete sich schon länger ab. Gestern nun gab Dell bekannt, ab dem 10. Juni in 3000 US-amerikanischen und kanadischen Wal-Mart-Filialen zwei Modelle der Dimension-Desktop-Reihe zu verkaufen. Dies soll der erste Schritt einer globalen Retail-Strategie sein.
Analysten von Forrester Research rechnen damit, dass Dell so einen grösseren Kundenkreis erreichen kann. Allerdings wird auch befürchtet, dass das Billig-Image von Wal-Mart auf Dell abfärben könnte.
Unabhängig davon gab Dell zudem bekannt, PCs mit einer vorinstallierten Version von Linux Ubuntu 7.04 auszuliefern. Ubuntu wird von der britischen Firma Canonical vertrieben. Vorerst soll die Software auf zwei Desktops (Inspiron E1505n und Dimension E520n) und einem Laptop (XPS 410n) installiert sein.
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