Digitaler Graben zwischen Bürger und Behörde wächst weiter

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Schweizer Bürger würden den Geschäftsverkehr mit den Behörden vermehrt über das Internet abwickeln, wenn das entsprechende Angebot vorhanden wäre. Dies das Resultat des 2. E-Government Trendbarometers der Unisys Schweiz und des Kompetenzzentrums E-Government der Berner Fachhochschule. Das Barometer zeigt zudem auf, dass der Bekanntheitsgrad der Behördenwebsites nach wie vor mangelhaft ist. Die Bekanntheit des Guichet virtuel als zentrales Portal des Bundes für Behördendienstleistungen hat sich im Vergleich zum 1. Trendbarometer von 7 auf 6 Prozent verschlechtert. Die Gemeindewebsites sind bei einer knappen Mehrheit bekannt. Der Anteil der Kontaktaufnahmen mit den Behörden, die per Internet erfolgen, ist im Vergleich zum 1. Trendbarometer von 12 auf 14 Prozent gestiegen, dies zulasten des Kanals "Per Post/Fax". Während sich bei der Nutzung elektronischer Behördendienstleistungen der alters- und der geschlechterspezifische digitale Graben verringert hat, fiel bei der diesjährigen Erhebung eine verschärfte bildungsspezifische Diskrepanz auf.
Zur Erstellung des E-Government Trendbarometers wurden im Zeitraum zwischen dem 20. bis 27. September 2004 insgesamt 1'015 erwachsene Personen aus der gesamten Schweiz durch DemoSCOPE in Telefoninterviews befragt. Als mehrjährig angelegte Studie soll das E-Government Trendbarometer eine wiederholende Leistungs- und Wahrnehmungsbeurteilung der elektronischen Dienstleistungen des öffentlichen Sektors aus Sicht der Schweizerinnen und Schweizer ermöglichen. Mehr über das 2. E-Government Trendbarometer lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Netzwoche.