Distefora-Falk ist in Haft

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Der Internetunternehmer und Multimillionär Andreas Falk hat sich Ende letzter Woche der Polizei gestellt, nachdem Polizisten in mehreren deutschen Bundesländern seine Geschäfts- und Privaträume durchsucht hatten. Dem Distefora-Gründer Falk und weiteren Personen wird vorgeworfen, die Kurse der Internetfirma Ision mit Scheingeschäften in die Höhe getrieben zu haben, um sie dann für 812 Millionen Euro an das britische Unternehmen Energis zu verkaufen. Energis ging inzwischen konkurs, während die Internetbeteiligungsgesellschaft Distefora, aus der sich Falk Anfang 2002 zurückzog, ums Überleben kämpft. In einer Mitteilung auf ihrer Website schreibt Distefora zum Fall Falk: Im Januar 2003 ist es dem am 19. Dezember 2002 zum einzigen Verwaltungsrat gewählten Aktionärsschützer Johann-Christoph Rudin gelungen, die Gesellschaftsakten in Hamburg sicherzustellen. Bei der folgenden Prüfung der rund 1700 Aktenordner hat der Verwaltungsrat Johann-Christoph Rudin Unterlagen zum Gegenstand der Strafuntersuchung und zu weiteren Machenschaften gefunden. Im Anschluss an die adhoc-Meldung sei dann die deutsche Börsenaufsicht tätig geworden und habe bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Anzeige erstattet. Im Verlaufe der kommenden Woche will Distefora über weitere Fakten und den Stand der Sanierungsbemühungen für Distefora berichten.