E-Mail-Frust: Cablecom informiert endlich

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Gestern meldete der NetzwocheTicker Probleme beim Mailversand an Cablecom-Abonnenten: Seit Montag kommen viele E-Mails bei swissonline.ch- und hispeed.ch-Adressen nicht mehr an. Betroffen sind auch Balcab-Adressen. Bei Cablecom wollte man bis gestern keine Häufung von Reklamationen in diesem Zusammenhang registriert haben. Pressesprecher Stephan Howeg bestätigte jedoch, dass seit Montag bei allen eingehenden E-Mails ein Reverse DNS-Check durchgeführt und E-Mails, deren IP-Adressen nicht korrekt abgelegt seien, geblockt würden. Cablecom wolle dem Problem auf den Grund gehen, versicherte Howeg gestern. Seit kurzem nun informiert Cablecom auf der Hispeed-Website seine Kunden über die anfangs Woche getroffenen Massnahmen: Einsatz der Blacklist von Spamhaus, Durchlassungseinschränkung für E-Mails aus verdächtig aktiven Netzwerken sowie die bereits gestern gemeldete Implementation von Reverse DNS-Lookups. Als Begründung nennt das Unternehmen, man habe zurzeit "eine konzentrierte Aktion festgestellt, welche beabsichtigt gültige E-Mail-Adressen auszukundschaften und zu sammeln". Cablecom vermutet, dass diese Adressen für Spam-Versand missbraucht werden sollen.