E-Voting: Weiterer Test in Genf angelaufen
Im Kanton Genf können sich seit heute und bis zum 1. Juni 16000 Sekundarschüler über das Internet zu den Abstimmungsvorlagen vom 2. Juni äussern. Folgender Ablauf ist vorgesehen. Die Schüler erhalten die Abstimmungsunterlagen nach Hause geschickt. Neben den üblichen Informationen zu den Abstimmungsvorlagen erhalten sie einen Stimmausweis, der mit einem Code versehen ist. Der Code wird erst durch abrubbeln sichtbar und muss zur Identifikation vor dem Abstimmen eingetippt werden. Soweit gleicht das Prozedere den bisherigen Tests. Neu ist, dass die E-Voter neben dem Passwort nun eine zusätzliche Information eintippen müssen: ihren Heimatort. Damit soll verhindert werden, dass, falls die Unterlagen in fremde Hände geraten, eine Drittperson abstimmen kann. Ob dieser zusätzliche Aufwand allerdings für organisierte Fälscher abschreckend genug ist, muss hier offen bleiben. Der Kanton Genf nimmt im Bereich E-Voting schweizweit eine Pionierrolle ein.
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