Easyjet spürt Irakkrieg
Der Vorsteuergewinn der britischen Billigfluglinie Easyjet ist im am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr um 28 Prozent auf 52 Millionen Pfund gesunken. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit. Das weniger gute Ergebnis wurde unter anderem mit dem Rückgang der Buchungen wegen dem Irak-Krieg und ausserordentlichen Abschreibungen begründet. Die Zahl der Passagiere stieg um 79 Prozent auf 20 Millionen. Diese Zunahme ist allerdings zur Hälfte bedingt durch die Übernahme des Konkurrenten Go. Der durchschnittliche Ticketpreis sei um 6,7 Prozent auf 43,28 Pfund gesunken. Für das laufende Geschäftsjahr plant Easyjet eine Kapazitätssteigerung von 20 Prozent. Easyjets Konkurrent Ryanair hatte im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 einen Rekordgewinn von 266 Millionen Euro ausgewiesen.
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