Ein Viertel der führenden Dot.coms ist profitabel
Fast 30 Prozent der 150 führenden börsenorientierten Internetunternehmen in Europa droht binnen Jahresfrist das Geld auszugehen, wenn sich das Marktumfeld nicht entscheidend verbessert. Die durchschnittliche Cash-Burn-Rate beträgt nun elf Monate, verglichen mit 20 Monaten vor Jahresfrist. Der Anteil der profitabel arbeitenden Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr von 41 auf 24 Prozent gesunken. Die Zahl der Beschäftigten sank leicht von 380.000 Ende März 2000 auf 350.000 Ende Juni 2001. Trotz düsterer Aussichten für den grössten Teil der Branche zeigten jedoch die 25 Prozent der europäischen Internet-Unternehmen, die sich am besten entwickelten, zwischen Januar und September 2001 eine signifikant bessere Aktienkursentwicklung als der DAX und konnten ihre Marktkapitalisierung halten.
Dies sind die neuesten Erkenntnisse von PricewaterhouseCoopers Internet 150, einer vierteljährlich erscheinenden Analyse von Aktienkursentwicklungen und Cash-Burn-Rates der Top 150 börsennotierten Internet-Unternehmen Europas, zusammengestellt von PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit den E-Business-Beratern von Fletcher Advisory. Der Internet 150 Index repräsentiert weniger als 25 Prozent der gesamten europäischen Internetbranche, da er Onlineaktivitäten von vielen hauptsächlich offline tätigen Firmen ausschliesst. Mit diesen Firmen sähe die Bilanz der Internetindustrie wohl freundlicher aus. So sind Profitabilität und Profitabilitätserwartungen im Onlinehandel bei den Hybriden um ein Mehrfaches höher als bei den reinen Onlinefirmen.
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