Elca wird 40 – eine Geschichte der Schweizer IT-Industrie

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von fgr@netzwoche.ch
In diesem Jahr feiert der Schweizer Softwareentwickler Elca sein vierzigjähriges Bestehen. Die Lausanner Firma nimmt dies zum Anlass, auf die wichtigsten Meilensteine ihrer Geschichte hinzuweisen – die gleichzeitig die Geschichte der Schweizer IT-Industrie aufzeigt. Gegründet wurde das Unternehmen 1968 unter dem Namen Electro-Calcul. Der erste Auftrag war die Realisierung eines Rechenzentrums für die Steuerung der Anlagen des Grande Dixence-Staudamms (VS). Diese Installation war die erste Anlage mit rechnergestützter Prozesssteuerung in der Schweiz. 1977 entwickelten die Ingenieure ein neues Produkt zur Prozesssteuerung, das auf einem ganz neuen Konzept basierte: Datenbanken. 1990 wurde Elca gegründet. Zwei Jahre später überschritt das Unternehmen mit der Gründung einer Niederlassung in Zürich den Röstigraben. 1993 übernahm der heutige CEO Daniel Gorostiti die Leitung von Elca. Im gleichen Jahr übernahm Elca die Aktienmehrheit am Document-Management-Spezialisten Matrix. Der erste Schritt auf internationalem Parkett machte Elca 1996 mit der Gründung einer Niederlassung in London. Zwei Jahre später gründete Elca das Offshore-Zentrum in Vietnam. 2001 folgte eine Niederlassung in Paris und 2007 in Madrid. Elca schreibt stolz, auch während der ökonomisch schwierigen Jahren der IT-Industrie stets schwarze Zahlen geschrieben und Erfolge erreicht zu haben: 2001 erreichte Elca erstmals einen Umsatz von über 50 Millionen Franken und 2003 konnte der wichtige Kunde SNCF für die eigene Ticketing-Lösung Secutix gewonnen werden. Heute beschäftigt Elca 470 Mitarbeitende. Elca konzentriert sich nun auf Business Intelligence (BI), Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Content Management (ECM), Sicherheitslösungen im Umfeld der starken Authentifizierung und von Online-Transaktionen und der Entwicklung von kundenspezifischen Gesamtlösungen auf Basis von .Net und Java.