EMC: Auch das Datenmeer in der Schweiz wächst massiv
Die digitale Datenmenge wuchs im vergangenen Jahr in der Schweiz um 1,8 Exabyte. Zu diesem Resultat kommt eine durch den US-Storage-Anbieter EMC gesponserte Untersuchung von IDC. Dabei wagt der Marktforscher auch eine Vorhersage zur Entwicklung des digitalen Datenvolumens: Für die Schweiz sagt IDC bis 2010 ein jährliches Wachstum von 54 Prozent auf 10,6 Exabyte voraus. Damit bewegt sich die Schweiz knapp unter dem internationalen Durchschnitt von 57 Prozent.
Gemäss IDC produzieren 70 Prozent der digitalen Daten Privatpersonen, die meisten durch Bilder. Dennoch sind bei rund 85 Prozent der Daten Unternehmen involviert – sei es für die Speicherung, Bereitstellung, Übermittlung oder für den Datenschutz.
Auch in der Schweiz wurden durch Bilder am meisten digitale Daten generiert. 2006 waren es 1,5 Exabyte digitale Daten durch Bilder, im Jahr 2010 sollen es 10,1 Exabyte sein.
Laut IDC war in der Schweiz 2006 eine Speicherkapazität von 1,12 Exabyte verfügbar. Die Differenz zwischen Informationsvolumen und verfügbarer Speicherkapazität ist laut IDC darauf zurückzuführen, dass nicht alle generierten Informationen auch gespeichert werden. Dazu gehören digitale TV-Signale, Webpages oder Telefonate. Bis 2010 wird die verfügbare Speicherkapazität um 30 Prozent auf 3,25 Exabyte wachsen und dies bei einem Datenvolumen von 10,6 Exabyte.
Für Bruno Borremans, Managing Director von EMC Schweiz, kann diese Lücke zwischen Informationsmenge und verfügbarerer Speicherkapazität nicht mit zusätzlicher Hardware geschlossen werden. Es müssen neue Technologien und Lösungen angeboten werden, die verhindern, dass gleiche Informationen an verschiedenen Stellen gespeichert werden, so Borremans.
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