Entlassungswelle bei Motorola geht weiter
Weitere 9400 Mitarbeitende sollen bei Motorola entlassen werden. Damit wird der Chip- und Handyhersteller seit Dezember 2000 42900 Arbeitsplätze gestrichen haben. Bis Ende 2002 soll die Entlassungswelle allerdings beendet sein, und bis dahin möchte Motorola auch wieder schwarze Zahlen schreiben. Motorola begründet die neusten Entlassungen mit der Rezession der Halbleiterindustrie. Zudem sei der Verkauf von Basisstationen für Mobilfunknetze sowie von Kabelmodems und anderen Ausrüstungen für Breitbandnetze schlecht gewesen.
Weiter hält Motorola an seinen Prognosen fürs vierte Quartal fest, die das Unternehmen bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für dritte Quartal bekannt gegeben hat: Es wird mit einem Verlust von vier bis fünf Cents pro Aktie und einer Umsatzsteigerung von maximal drei Prozent gerechnet.
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