EU will neue Informationsprodukte und -dienste
Die EU-Kommission will die europaweite Nutzung von Informationen des öffentlichen Sektors erleichtern und schlägt dazu neue Richtlinien vor. Ihr Ziel ist ein Abbau der Barrieren, denen sich die europäischen Content-Anbieter gegenübersehen.
Öffentliche Stellen erfassen und besitzen laut EU-Kommission grosse Mengen an Informationen, die von finanziellen und geografischen Daten bis zu touristischen Informationen reichen. Sie könnten als reichhaltiges Ausgangsmaterial für neue Informationsprodukte und -dienste dienen. Wegen unterschiedlicher Vorschriften und Praktiken in den einzelnen Mitgliedstaaten werde das Potenzial dieser Informationen aber nicht ausgenutzt. Gebühren, Antwortzeiten und Auschliesslichkeitsvereinbarungen machten es den Unternehmen äusserst schwer, europaweite Produkte zu entwickeln.
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