Fantastic halbiert Verlust - Zukunft weiter ungewiss
Das Zuger Software-Unternehmen Fantastic, das im Januar hätte liquidiert werden sollen, hat im Vergleich zum Vorjahr den Unternehmensverlust im Jahr 2003 auf 15 Millionen Dollar halbiert. Der Umsatz reduzierte sich um 63 Prozent auf 1,1 Millionen Dollar. Das Unternehmen sei schuldenfrei, beschäftige noch eine Person in Zug und verfüge über liquide Mittel von 1,9 Millionen Dollar, informierte Fantastic am Freitag.
Am 1. März findet eine ausserordentliche Generalversammlung statt, an der über die Zukunft des angeschlagenen Unternehmens entschieden werden soll. Die Aktionäre sollen darüber abstimmen, ob die Firma als schuldenfreie Gesellschaft ohne Mitarbeiter und Aktivitäten weiter bestehen soll. Eine bereits beschlossene Liquidation war im Januar von einem deutschen Grossaktionär verhindert worden. Der Verwaltungsrat, der die Liquidation beschlossen hatte, trat daraufhin geschlossen zurück.
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