Fehlende Kommunikation zwischen IT-Verantwortlichen und Management sind an IT-Fehlern schuld

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In jedem zweiten Unternehmen in der Schweiz ist die Anpassung zwischen den Geschäftszielen und der IT-Infrastruktur ungenügend. Grund dafür ist die mangelnde Kommunikation zwischen der Führungsebene und den IT-Verantwortlichen. Zu diesem Schluss kommt eine von BMC Software und Winmark durchgeführte Studie zur Angleichung von Business und IT. Befragt wurden zwischen Mai und Juli 2004 450 Unternehmen aus verschiedenen Sektoren im Raum EMEA; in der Schweiz wurden 25 Unternehmen befragt. Die adäquate Information der IT-Abteilung über die Geschäftsziele ist laut Studie auch deshalb wichtig, weil sich diese oft ändern: Über die Hälfte (56 Prozent) der befragten Schweizer Firmen ändern ihre Ziele innerhalb einer Zeitspanne von sechs Monaten und zwei Jahren. In der Schweiz werden diese Änderungen zwar immer in irgendeiner Form den IT-Verantwortlichen mitgeteilt, einer von zwölf IT-Manager ist aber der Meinung, dass dies nicht schnell genug geschehe. Aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen Business und IT kommt es denn auch immer wieder in den Unternehmen zu IT-Fehlern: In gut sechs Prozent der befragten Schweizer Firmen kam es zu IT-Zusammenbrüchen, die das ganze System ausser Funktion setzten. Und ein Viertel der befragten Unternehmen im Raum EMEA gab an, als direkte Folge solcher Fehler 50'000 bis 100'000 Euro verloren zu haben. IT-Fehler können aber auch positive Konsequenzen haben: In einem von sieben der befragten Schweizer Unternehmen wurden nach dem Auftreten eines Fehlers die Investitionen in den Bereich IT erhöht.