Finecom wächst und wächst und wächst
Der Bieler Provider Finecom verzeichnet mit der Produktpalette QuickLine ein überdurchschnittlich starkes Wachstum.
"Das erste Halbjahr 2011 war geprägt durch die geografische Erweiterung des QuickLine-Partnerverbunds, einem Umsatzwachstum und Marktanteilsgewinnen bei allen Produkten", berichtet Finecom.
Internetsparte im Aufwind
In der Tat: Finecom konnte mit dem QuickLine-Verbund beträchtliche Neukundengewinne verzeichnen. Das Kundenwachstum mit der Sparte Internet war laut dem Unternehmen im ersten Halbjahr 2011 mit 5,3 Prozent doppelt so hoch wie das der Branche.
Zum Vergleich: Swisscom wuchs in diesem Bereich laut Finecome im gleichen Zeitraum mit 2,1 Prozent und Cablecom mit 3,0 Prozent.
In einzelnen QuickLine-Gebieten sei mit der Internet-Penetration die 50-Prozent-Hürde geknackt worden. Momentan habe das Unternehmen rund 47'860 Kunden für sein Internet-Angebot.
27'840 Festnetz-Kunden
"60 Prozent der Internet-Kunden telefonieren bereits mit QuickLine", schreibt Finecom. Dies sei eine um so erfreulichere Zahl, da es sich hier ja um das Kerngeschäft der Swisscom handle.
Während Swisscom seit Anfang Jahr 2,0 Prozent der Festnetz-Telefoniekunden verloren habe, sei es QuickLine gelungen, 13,2 Prozent Neukunden zu gewinnen. Cablecom wuchs laut Finecom mit seinen Telefonieangeboten im gleichen Zeitraum um rund 3,7 Prozent.
Der Kundenstamm bei QuickLine Festnetz beträgt heute 27'840.
Und Digital TV?
Der Kundenbestand im Bereich Digital TV könne nicht mehr genau erfasst werden. Grund dafür sei die Aufhebung der Grundverschlüsselung ab September 2010 im QuickLine-Gebiet.
Das Angebot "Verte!", das sei April 2011 beworben wird, habe aber zu einem "sehr erfreulichen Neukundenwachstum" geführt, so Finecom.
Geografische Expansion
Nicht in der Halbjahresbilanz sind die 80'000 neuen Kundenhaushalte in Luzern, Zug, Schwyz und Zürich von der im Juni 2011 zum QuickLine-Verbund dazugestossenen Wasserwerke Zug AG.
CEO Nicolas Perrenoud hat hohe Ziele: In den nächsten fünf Jahren will er die Kundenbasis von 270’000 Haushalten auf 500’000 steigern.
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