Firstmark verliert WLL-Konzession für 134 Mio. Franken

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Wie das Bakom am Freitag mitteilte, hat die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom der Firstmark Communications Switzerland AG ihre nationale Konzession für den drahtlosen Teilnehmeranschluss (Wireless Local Loop, WLL) mangels Nutzung der Frequenzen entzogen. Firstmark hätte innerhalb eines Jahres nach der Konzessionserteilung mindestens mit einer Basisstation den kommerziellen Betrieb aufnehmen und aufrechterhalten müssen. Das Unternehmen habe aber auch nach über drei Jahren nichts gemacht, erklärte ComCom-Präsident Fulvio Caccia gegenüber der sda. "Es wurde kein einziges Hertz der Bandbreite genutzt", so Caccia. Und es bestehe auch keine Hoffnung, dass Firstmark die Frequenzen jemals nutzen werde. Firstmarkt-Vertreter Alain Raemy verzichtete darauf, den Konzessionsentzug zu kommentieren. Im März 2000 hatte der europaweit operierende Telekomanbieter den Zuschlag für die zweite gesamtschweizerische WLL-Konzession erhalten, nachdem er in einer Internetauktion 134 Millionen Franken, rund das 20-fache des Mindestpreises, geboten hatte.