Gehen Surfer allzu sorglos mit Cookies um?

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Bloss etwa sieben von 1000 Internetnutzern sind über Cookies verärgert. Das im Bereich Internet-Forschung und Analyse tätige Unternehmen Web Side Story, hat bei einer Milliarde untersuchten Page Views festgestellt, das nur 0.68 Prozent der Besucher Cookies zurückwiesen. Randy Broberg, Chief Privacy Officer von Web Side Story, überrascht diese Sorglosigkeit. Wie eine frühere Studie von Pew Internet & American Life Project festgestellt hat, machen sich 84 Prozent der Surfer Gedanken über ihre vertraulichen Daten im Netz, aber 56 Prozent wissen nicht einmal was Cookies sind. 10 Prozent gaben an, sich um die Blockierung von Cookies zu bemühen. Wenn die Leute wüssten was Cookies genau machen, meint Broberg, würden sie diese wahrscheinlich weniger gelassen akzeptieren. Richard Smith CTO, Privacy Foundation, gibt sich über die Zahlen weniger erstaunt: Es ist ja gar nicht möglich ohne Cookies zu surfen, meint dieser, da können sie jeden fragen, der das mal versucht hat. Tatsächlich kommt man vorallem mit dem Microsoft Internet Explorer um die Cookies kaum herum. Wer sich von jedem Cookie bestätigen lässt ob es rein darf, kommt vor lauter fragenden Cookies gar nicht mehr zum surfen. Jene, die bei den Einstellungen des Browsers die Option Cookies ablehnen wählen, merken spätestens beim Überprüfen der temporären Internet Dateien, dass sie damit vor den Cookies noch lange nicht sicher sind. Dies bestätigt auch Smith: Die Idee, man könne Cookies abschalten, ist einfach falsch. Deshalb macht es mich immer wieder wütend, wenn ich auf Datenschutz-Infosites die Empfehlung lese, Cookies abzuschalten. Das ist schlicht absurd.