Geschäftsführer und IT-Entscheider in KMU sind sich uneins

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Geschäftsführer und IT-Leiter bewerten die Bedeutung der Informationstechnik für künftige strategische Unternehmensentscheidungen unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des deutschen Marktforschers Innofact AG. Zwar hält die Mehrzahl der Befragten die Unternehmenssoftware für ein wichtiges Hilfsmittel für die Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. So sind über 60 Prozent der Meinung, betriebswirtschaftliche Software helfe, Geschäftsprozesse transparent abzubilden und so ein flexibleres und schnelleres Agieren im Markt zu ermöglichen. 56 Prozent der Chefs wollen denn auch im kommenden Jahr in Software investieren. Allerdings sehen nur 18,5 Prozent der Geschäftsführer die IT in einer Beraterrolle bei strategischen Veränderungsprozessen. Im Gegensatz dazu bewerten 41,4 Prozent der IT-Leiter dies als eine Funktion ihrer Abteilung. Immerhin wünschen sich über die Hälfte der Geschäftsführer mehr aktive Impulse der IT für strategische Veränderungen. Dies deckt sich mit den Ambitionen der Mehrzahl der IT-Leiter, die darin stärker involviert werden wollen. Die Studie wurde von SAP Deutschland bei der Innofact AG in Auftrag geben. Befragt wurden 212 Entscheider auf Geschäftsführungsebene sowie 206 IT-Entscheider aus Unternehmen der Branchen Dienstleistung, Fertigung, Konsumgüter und Handel mit einem Jahresumsatz von fünf bis 500 Millionen Euro.
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