Gezanke bei Wikileaks und Openleaks
Daniel Domscheit-Berg soll rund 3500 unveröffentlichte Dateien von Wikileaks zerstört haben.
Der frühere Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg soll nach eigenen Angaben mehr als 3500 unveröffentlichte Dateien zerstört haben. Dabei handle es sich um Dokumente, die bis Mitte 2010 auf dem Wikileaks-Server gelagert wurden, und beim Verlassen der Organisation von einer Gruppe von Domscheit-Berg mitgenommen wurden. Julian Assange vertritt die Meinung, dass der ehemalige Wikileaks-Sprecher mit Geheimdiensten zusammenarbeiten würde.
Gegenüber dem "Spiegel" gab Wikileaks an, dass die Dokumente unter anderem Informationen über Menschenrechtsverletzungen, abgehörte Telefongespräche und Pläne diverser Neonazi-Gruppen enthalten sollen. Es sei eine sogenannte "No-Fly-Liste" der US-Regierung, auf der die Namen von Verdächtigen notiert waren, denen das Betreten eines Flugzeugs untersagt ist. Dolmscheit-Berg wollte das nicht bestätigen. Assange forderte seit Jahresanfang die Rückgabe der Daten.
Die beiden Streithähne kommen sich schon länger in die Quere und zwar bereits seit dem Ausstieg von Domscheit-Berg bei Wikileaks. Er hatte anschliessend die neue Enthüllungsplattform Openleaks gegründet. Im Gegensatz zu Wikileaks, will die Plattform von Domscheit-Berg mit etablierten Medien zusammenarbeiten.
Kanton Graubünden bringt Justitia 4.0 dem Ziel näher
Gianluca Picardo und die Parmesan-Posse
Cyberangriffe auf Schweizer Unternehmen steigen im August um 36 Prozent
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
Marc Benioff von Salesforce ruft die Interface-Revolution aus
Wie sich Vertrauen in KI-Systeme aufbauen und überprüfen lässt
CSEM kündigt Führungswechsel im Medtech-Bereich an
Axelion eröffnet neuen Standort in Chur
Salesforce-Benioff interviewt Nvidia-CEO Jensen Huang