Google bereits im April an der Börse?
Google hat offenbar die beiden Finanzhäuser bestimmt, die den Börsengang der Suchmaschine als Konsortialführer begleiten werden: Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet von der Goldman Sachs Group und Morgan Stanley. Weitere im Konsortium vertretene Banken seien Citigroup, Credit Suisse First Boston, J.P. Morgan Chase & Co., Thomas Weisel Partners LLC, WR Hambrecht & Company und andere, nicht genannte Banken. Die Investmenthäuser sollen vermutlich einen Fünftel der Anteile für bis zu vier Milliarden Dollar platzieren. Damit soll rund ein Drittel des Firmenwertes von rund 12 Milliarden Dollar gehandelt werden. Dies wäre der größte Börsengang (IPO) seit Ende des Internetbooms. Google und die beteiligten Banken lehnten, laut Financial Times Deutschland, eine Stellungnahme ab. Die Registrierung des Börsengangs bei der US-Börsenaufsicht SEC soll noch im Januar über die Bühne gehen. Der Handel könnte somit bereits im Monat April beginnen. Statt der ursprünglich geplanten Versteigerung ihrer Aktien über das Internet bereite die Suchmaschine allerdings einen eher traditionellen Börsengang vor, so die Financial Times. Laut Schätzungen von Analysten verzeichnet Google im Jahr 2003 einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar sowie einen Gewinn von 200 Millionen Dollar und für dieses Jahr wird ein Anstieg der Ergebnisse um je 50 Prozent erwartet. Google hat bisher keine Geschäftszahlen bekannt gegeben.
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