Google schlägt die Werbetrommel für das Schweizer Street View
Um Street View in der Schweiz beliebter zu machen, lanciert Google eine Werbe-Offensive.
Ab kommendem Sonntag soll laut Persoenlich.com von Google eine Informationskampagne zu Street View in der Schweiz lanciert werden. Ein Video und einige Sujets in Print- und Onlinemedien zeigen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Dienstes.
Google will damit zeigen, wie beliebt der Dienst in der Schweiz ist. Auf der Website des Unternehmen wird die Werbetrommel kräftig geschwungen: "Jeder zweite in der Schweiz nutzt Street View. Warum? Weil Street View praktisch ist und das Leben einfacher macht." Und um diese Einfachheit zu demonstrieren, zeigt der Spot beispielweise, wie der Nutzer eine Biketour plant oder wie er eine Parksituation im Voraus abklärt.
Rechtsstreit
Diese Werbe-Offensive wird nicht umsonst lanciert, denn für Google steht in der Schweiz viel auf dem Spiel. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hatte Anfang April die Klage des Eidg. Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür gegen Google und Google Switzerland betreffend Google Street View teilweise abgesegnet. Gemäss dem Urteil des BVGer hat Google dafür zu sorgen, dass sämtliche Gesichter und Kontrollschilder unkenntlich zu machen sind, bevor die Bilder im Internet veröffentlicht werden.
Google Schweiz seinerseits hat sich darauf hin entschlossen, Beschwerde gegen diese Entscheidung des BVGer am Bundesgericht einzulegen. Ansonsten müsse das Tool geschlossen werden da die angeordneten Änderungen nicht umsetzbar seien, befürchtet Google.
Wann die höchsten Schweizer Richter ein Urteil fällen, ist bis dato nicht bekannt. Und ob die Werbetrommel bis zu den Entscheidungsträgern durchdringt, ist abzuwarten.
Update: Ransomware-Erpresser kassiert über 12 Jahre Gefängnis
KI-Transformation fordert Schweizer Onlinehändler heraus
Gianluca Picardo und die Parmesan-Posse
Der Schwarzmarkt für KI-Zugänge floriert
Wie sich Vertrauen in KI-Systeme aufbauen und überprüfen lässt
Axelion eröffnet neuen Standort in Chur
Kanton Graubünden bringt Justitia 4.0 dem Ziel näher
Salt meldet möglichen Sicherheitsvorfall
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace