Handymarkt boomt, Einnahmen sinken

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Die Handyindustrie kann ein weiteres Rekordquartal verzeichnen. Im ersten Quartal 2005 wurden 180,6 Millionen Einheiten verkauft, das sind 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut Gartner verzeichnen alle Regionen der Welt ein Wachstum. Marktführer Nokia konnte seinen Anteil von 28,8 Prozent auf 30,4 Prozent ausbauen. Zugelegt haben auch Motorola (von 16,3 auf 16,8 Prozent), Samsung (von 12,6 auf 13,3 Prozent) und LG (von 5,3 auf 6,2 Prozent). Grosser Verlierer ist Siemens. Der Marktanteil sank aufgrund der Unsicherheiten über die Zukunft von Siemens' Handysparte von 8 auf 5,5 Prozent. Das entspricht dem Stand von 1999.
Aufgrund dieser Zahlen hebt Gartner seine Prognose für das laufende Jahr: Es sollen nicht 720 Millionen sondern 750 Millionen Handys verkauft werden. Auch wenn die Stückzahl weiter zunimmt, rechnet Gartner damit, dass die Einnahmen sinken werden. Kleinere Hersteller müssen damit rechnen, dass sie aufgekauft werden, meint Gartner.