Handyverkauf ist in Westeuropa erstmals gesunken

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von fgr@netzwoche.ch
Im ersten Quartal 2008 ist der Verkauf von Handys in Westeuropa mit 35,9 Millionen im Jahresvergleich um 16,4 Prozent zurückgegangen. Damit ist der Handyabsatz in dieser Region erstmals gesunken. Gartner-Analysten begründen diesen Rückgang mit einem verstärkten Verkauf von High-End-Geräten in vielen Ländern Westeuropas. Diese haben in der Regel längere Vertragslaufzeiten, womit es länger dauert, bis das Handy durch ein neues ersetzt wird. Allerdings zeigt es sich, dass aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit viele ihr High-End-Gerät durch ein Mittelklasse-Handys ersetzen, das kürzere Vertragslaufzeiten besitzt. Weltweit stieg der Handyabsatz um 13,6 Prozent auf 294,3 Millionen. Am stärksten zugenommen hat der Handyabsatz in der Region Asien/Pazifik mit einem Wachstum von 26,6 Prozent auf 114,4 Millionen. Nokia ist weiterhin klarer Marktführer mit einem Anteil von 39,1 Prozent. Im Vorjahr betrug der Marktanteil noch 35,5 Prozent. Es folgen Samsung mit einem Marktanteil von 14,4 Prozent und Motorola mit 10,2 Prozent. Damit ging der Marktanteil von Motorola erneut zurück von 18,4 Prozent im Vorjahr. LG konnte die bisherige Nummer vier Sony Ericsson (7,5 Prozent) von ihrem Platz verdrängen und hat nun einen Marktanteil von 8 Prozent.