HP auf Kurs, trotzdem Entlassungen

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Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres (Februar bis April 2003) konnte Hewlett-Packard (HP) seinen Umsatz gegenüber dem Vorquartal um rund 100 Millionen US-Dollar auf 17,983 Milliarden US-Dollar steigern. Der Nettogewinn hingegen ging um 62 Millionen auf 659 Millionen US-Dollar zurück. Die Restrukturierungskosten stehen im vergangenen Quartal mit 234 Millionen US-Dollar zu Buche. Seit der Fusion mit Compaq vor einem Jahr sind Kosten in der Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar eingespart worden. HP-CEO Carly Fiorina sieht ihr Unternehmen damit auf dem richtigen Weg, will aber in den nächsten sechs Monaten, zusätzlich zu den mit der Fusion begründeten und bereits abgebauten 15000 Stellen, rund 3500 weitere Stellen, vor allem im Bereich High-End-Computing, streichen. In der Schweiz sei die Zahl der Mitarbeiter von 1520 vor der Fusion auf 1350 gesunken, sagte der General Manager von HP-Schweiz, Ralf Brandmeier, am Dienstag. Die allgemeine Branchenflaute sei auch in der Schweiz spürbar. Der Umsatz in der Schweiz sei im letzten Jahr im einstelligen Prozentbereich gesunken, so Brandmeier.