ICT-Trendbarometer 2006: Schweiz wurde digitaler

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Der ICT-Barometer konnte im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf 444 Punkte zulegen. Dies wiederspiegle den gesteigerten Nutzen von digitalen Technologien im geschäftlichen und im privaten Einsatz, meint Unternehmensberater und Weissbuch-Herausgeber Robert Weiss, Mitinitiant des ICT-Barometers.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der Bevölkerung mit einem Mobiltelefon von 84,6 auf 93 Prozent. Der Umsatz der Telekombranche blieb aber insgesamt konstant bei 3,44 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Der Anteil von Haushalte mit Breitbandanschluss kletterte von 50 Prozent im Vorjahr auf 65,1 Prozent. Die Public Hotspots pro 10'000 Notebooks wuchsen um 16,4 Prozent, die Anzahl Hotspots stieg von 1'600 auf 2'230.
Der Anteil der Internetbenutzer an der Gesamtbevölkerung legte um 3,5 Prozent zu und liegt nun bei 70,1 Prozent. Der Anteil der Bevölkerung mit einem Notebook stieg von 25,2 auf 30 Prozent. Der Anteil der Haushalte mit einem Home-PC, dabei wurden Desktops und Notebooks gezählt, legte um 4,9 Prozent zu und zeigt eine Penetration von 90,8 Prozent.
Der für die Telcos wichtige Anteil von Nonvoice-Diensten am gesamten Mobiltelefonie-Umsatz stieg von 13,88 auf 14,86 Prozent.
Die Infrastruktur-Investitionen pro Einwohner erhöhten sich leicht von 261 auf 270 Franken.
Die Daten stammen unter anderem vom Bundesamt für Statistik, von Swisskabel, EITO, WEMF oder aus dem Weissbuch. Zudem liefern Unternehmen wie Swisscom, Orange, Sunrise, Cablecom oder Tele2 ihre Daten.
Der ICT-Trendbarometer (im letzten Jahr noch Asut-Barometer genannt) wurde im letzten Jahr von Weiss und Asut, dem Schweizerischen Verband der Telekommunikationsbenutzer, lanciert.