Intel meldet ein Rekordquartal mit über 10 Milliarden Dollar Umsatz
Inmitten der inzwischen üblichen Schreckensmeldungen zur Finanzkrise meldet Intel ein Rekordquartal. Im 3. Quartal 2008 erwirtschaftete die Prozessorkönigin einen Umsatz von 10,22 Milliarden US-Dollar, 1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Das operative Ergebnis liegt bei 3,1 Milliarden Dollar (plus 44 Prozent), als Nettogewinn blieben davon 2,01 Milliarden Dollar übrig (plus 12 Prozent). Das entspricht 35 Cent pro Aktie. Es handle sich somit um das beste dritte Quartal in der Geschichte von Intel, meldet das Unternehmen.
Während die Bruttogewinnmarge im Vergleich zum 2. Quartal 2008 von 55,4 Prozent auf 58,9 Prozent gesteigert werden konnte, ist der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis für Prozessoren (ASP) gesunken. Intel führt dies auf die neuen Atom-Prozessoren und –Chipsets für Netbooks und Nettops zurück, ohne die der ASP unverändert geblieben sei. Mit den Atom-Chips hat Intel dieses Quartal rund 200 Millionen Dollar eingenommen.
Zu einer eindeutigen Prognose für das nächste Quartal sieht sich Intel jedoch nur schwerlich imstande. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf das Verbraucherverhalten seien schwer abzuschätzen. „Unter diesen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die tatsächlichen Ergebnisse von der Prognose abweichen“, warnt das Unternehmen. Als Eckwert nennt Intel einen Umsatz von zwischen 10,1 Milliarden und 10,9 Milliarden Dollar. Für Forschung und Entwicklung sollen gut 2,9 Milliarden Dollar ausgegeben werden. Für das ganze Jahr 2008 hat Intel die Umsatzerwartungen von ehemals 11,7 Milliarden auf 11,5 Milliarden hinuntergeschraubt.
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