iOS 6: Apple bekämpft Handel mit Beta-Versionen
Apple bekämpft Websites, die iOS-Beta-Zugänge an Endbenutzer verhökern. Diese seien nur für Entwickler vorgesehen, so Apple.
Der Handel mit Beta-Versionen von Apples Betriebssystem iOS hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Apple ist dies ein Dorn im Auge, da die Zugänge eigentlich nur für Entwickler gedacht sind. Nun gehe der Konzern aktiv gegen die Verkäufer von Beta-Zugängen vor, schreibt Macstories. Ein Händler teilte dem Blog mit, dass sein Angebot aufgrund einer Urheberrechtsbeschwerde von Apple offline genommen worden sei. Anderen Anbietern sei es gleich ergangen, so Macstories.
Verstoss gegen Lizenzvereinbarungen
Ein Artikel von Wired soll den Anstoss für das Vorgehen von Apple gegeben haben. Das Tech-Magazin berichtete im Juni ausführlich über den Handel mit iOS-Beta-Versionen. Firmen würden Entwicklerkonten bei Apple eröffnen, so Wired, und erhielten so Zugang auf Betas von iOS für 100 Geräte. Diese würden anhand von UDIDs (Unique Device Identifier) vergeben und seien handelbar. Die Lizenzvereinbarungen von Apple verbieten es, solche Zugänge an nicht autorisierte Personen zu verkaufen.
Das Vorgehen von Apple ist allerdings nicht neu: Auch bei iOS 5 war der Konzern gegen UDID-Händler vorgegangen. Im August 2011 berichtete Karthikk.net über E-Mails, in denen Apple Entwickler vor dem Verkauf von Beta-Zugängen gewarnt habe. Danach habe Apple Benutzerkonten gelöscht und vereinzelt iPhones geblockt, so die Website.
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