iPhone zahlt sich für die Apples Telco-Partner aus

Uhr | Aktualisiert
von christian.walter@netzwoche.ch
Eine neue Studie des Markforschungsunternehmens Rubicon Consulting untersuchte das Nutzerverhalten von 460 iPphone-Besitzern in den USA. 75 Prozent der Befragten gaben an, mehr zu surfen als früher. Ebenfalls oft genutzt wird die Funktion E-Mail, allerdings nur das Lesen der Mails. Trotz hoher Kundenzufriedenheit gibt es einige Schwachstellen: So werden nicht alle Internetseiten richtig dargestellt. Ausserdem steigt die Telefonrechnung deutlich (monatlich 24 Prozent). Interessanterweise verfügen viele der Nutzer über ein zweites Handy, das sie parallel nutzen. Knapp die Hälfte der Nutzer sind unter 30 und wenigstens 75 Prozent haben zu einem früheren Zeitpunkt bereits Apple-Produkte genutzt. Ausserdem gaben etwa 28 Prozent an, das iPhone anstatt eines Notebooks zu verwenden. Deutlich sind auch die Auswirkungen in der Mobilfunkbranche: 47 Prozent der Umfragteilnehmer wechselten den Provider, um das Apple-Handy nutzen zu können. Für AT&T scheint damit die Rechnung aufgegangen zu sein - gemäss Schätzung von Rubicon Consulting soll das iPhone zu einem Umsatzplus von etwa zwei Milliarden US-Dollar führen. Wie viel davon allerdings bei AT&T verbleibt, ist nicht klar, da ein unbekannter Anteil der über das iPhone erwirtschafteten Gewinne an Apple zurückfliesst.