Kein IPO für Esmertec

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Esmertec geht morgen Mittwoch nun doch nicht an die Börse. Dies teilt das Unternehmen heute in einer Pressemitteilung mit. In Rücksprache mit den beratenden Banken UBS Investment Bank und Deutsche Bank habe der Verwaltungsrat entschieden, den IPO bis auf weiteres zu verschieben. Auf wann, teilt Esmertec jedoch nicht mit. Der Börsengang bleibe aber ein Ziel, sagte Esmertec-Sprecherin Leng Stricker-Wong gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Bevor ein neuer Termin angesetzt werde, müsse die Situation in Ruhe überprüft werden.
Esmertecs Börsengang wurde somit nach zwei Verschiebungen auf Eis gelegt. Der Börsengang war ursprünglich auf letzten Donnerstag geplant, wurde jedoch aufgrund möglicher Patentverletzungen verschoben: Die Zeichnungsfrist wurde verlängert und auf gestern Montag angesetzt. Aufgrund der Bilanzdeponierung der britischen Esmertec-Kundin Sendo und ausstehenden 1,8 Millionen Dollars aus Sendo-Aufträgen wurde dieses Wochenende auch dieser Termin aufgehoben und neu, vor der heutigen Absage auf unbestimmt, auf Morgen Mittwoch angelegt. Nach diesen "zwei unvorhergesehenen Zwischenfällen in sehr kurzer Zeit" hätten die Investoren Fragen aufgeworfen und verunsichert reagiert, so Stricker-Wong. Aufgrund der bisherigen Entwicklung und des starken gegenwärtigen Wachstums seien Verwaltungsrat, Management und die Investoren von Esmertec für die künftige Entwicklung der Firma zuversichtlich, kommuniziert das Unternehmen weiter. Allerdings fehle für die nächste Wachstumsstufe Geld. Mit dem Erlös aus dem IPO wollte Esmertec zudem Schulden abbauen.