Klage gegen Intershop
Die Jenaer Software-Firma Intershop wird, wie letztes Wochenende in der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag bekannt wurde, von dem Jenaer Anwalt Said Kuhlig geklagt. Mit der Begründung, die Anleger seien bewusst getäuscht worden, fordert Kuhlig Schadenersatz in Höhe von 15.000 Mark. Die Prognosen für das vierte Quartal seien falsch gewesen. Tatsächlich brach der US-Umsatz im vierten Quartal ein und hatte Intershop im Gesamtjahr 2000 einen Verlust von 39,3 Millionen Euro beschert, anstatt der angepeilten schwarzen Null. CEO Stephan Schambach und Finanzvorstand Wilfried Beeck hätten das mehrere Wochen vorher wissen müssen, meinte Kulig. Intershop wies alle Vorwürfe von sich.
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