Kunstfestival Viper muss neue Geldgeber suchen

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Gestern ging die 24. Ausgabe der Viper, dem internationalen Festival für Film, Video und neue Medien, in Basel zu Ende. Nach Angaben der Veranstalter haben 21'700 Personen das Festival besucht, das sind 400 mehr als im Jahr zuvor. Für den internationalen Wettbewerb hat die Jury unter den 2135 eingereichten Arbeiten 133 ausgewählt, davon 17 aus der Schweiz. In vier Kategorien wurden Preise mit je 10'000 Franken verliehen. In der Kategorie "Imagination" teilen sich Cezar Migliorin mit "Action an Dispertion" und Tove Krabo mit "The Chatroom 01 -- La Description" den Preis. In der Kategorie "Processing" gewann Niklas Roy mit "Pong Mechanik". In der Kategorie "Transposition" sind Georg Tremmel und Shiho Fukuhara mit "Biopresence" die Gewinner. Der "Swiss Award" wurde an André Lehmann mit "Berlin 99/00" sowie Esther Hunziker und Felix Zbinden mit "Nord" zugesprochen. Die Viper verfügte dieses Jahr über ein Budget von einer Million Franken. Der grösste Geldgeber, die Christoph Merian Stiftung (CMS) hat allerdings angekündigt, das Festival nur noch im nächsten Jahr mit 275'000 Franken zu unterstützen. "Wir sind in Verhandlungen mit verschiedenen Partnern", erklärt Festival-Direktorin Annika Blunck. So zeigt sich unter anderem die Industrie im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie daran interessiert, das Festival finanziell zu unterstützen. "Es wird auf jeden Fall eine Viper 2006 geben. Der Umfang des Festivals hängt selbstverständlich davon ab, wie die Situation ab 2006 gestaltet werden kann", so Blunck.